unsere Rundreise 2001 - Ostküste |
Montag, 6. September 2010 |
| Sydney - sehenswerte Olympiastadt 2000 | ||||||||
![]() Als bedeutender Hafen und als Finanzzentrum des Landes hat die Stadt viele Einwanderer aus aller Welt angezogen. Rund um die Uhr kann diese prachtvolle Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, zahlreichen internationalen Restaurants, sehr guten Einkaufsmöglichkeiten (besonders an der George Street mitten im Stadtzentrum) und pulsierenden Nachtleben genossen werden. Neben den viktorianischen Bauwerken entstanden die berühmte Harbour Bridge und die Hochhäuser mit dem dominierenden Sydney Tower mit Drehrestaurant und Aussichtsplattform. Auch wird die Skyline heute mit dem weltberühmten Opera House gekrönt. The Rocks, ein Felsvorsprung westlich des Circular Quays war die erste englische Siedlung in Sydney. Dieses Hafenviertel verfiel im 19. Jh. immer mehr, bis in den 1970er-Jahren die Warenhäuser und Kais renoviert und zu Restaurants, Läden und Galerien umgestaltet wurde. Heute ist The Rocks ein Touristenmekka und bietet dem Besucher ein Stück Stadtgeschichte. Das älteste Haus Sydneys ist das unscheinbare Sandsteingebäude Cadman's Cottage aus dem Jahre 1816. Einen schönen Blick auf Sydney hat man auch vom Wasser her. Nutzen Sie eine der zahlreichen Fähren, die Hafenrundfahrten ab dem Circular Quay starten. Ein weiteres Schmuckstück ist die Hafenanlage Darling Harbour und ist vom Stadtzentrum in 10 Minuten zu Fuss, mit der Fähre ab Circular Quay oder mit der Hochbahn Monorail zu erreichen. Auch ist es ein einmaliges Erlebnis, die Stahlkonstruktion der Harbour Bridge bis zum obersten Punkt der Brücke zu besteigen oder die faszinierende Stadt Sydney mit dem Helikopter aus der Höhe zu geniessen. Sehenswürdigkeiten in Sydney Am Bennelong Point hat sich Sydney mit dem Opera House seinen Platz in der Architekturwelt erobert. Eigentlich ist das spektakuläre Jahrhundertwerk, das 1959 begonnen wurde, nicht nur ein Opernhaus, sondern ein richtiges Kulturzentrum, dessen Baupläne vom dänischen Architekten Jorn Utzon stammten. Bis zur Fertigstellung 1973 waren statt der 4 Jahre ganze 14 Jahre Bauzeit vergangen und statt der voranschlagten 7 Millionen Kosten die stolze Summe von 102 Millionen Dollar ausgegeben worden. Die gigantischen, muschelförmigen Schalen aus Fertigbeton, die mit blendend weissen und Schmutz abweisenden Fliesen bedeckt sind, scheinen in ihrer architektonischer Kühnheit unüberbietbar. Die luxuriösen Innenräume (die man weder fotografieren noch filmen darf) wurden mit einheimischem Holz und mit Stoff verkleidet und beherbergen neben dem Opernhaus zwei Theater, einen riesigen Konzertsaal mit einer Orgel mit 1000 Pfeifen, ein Kino, eine Ausstellungshalle, eine Bibliothek und zwei Restaurants. Mit 325 Meter ist der Sydney Tower der höchste Wolkenkratzer der südlichen Hemisphäre. Der Turm mit seiner golden leuchtenden Spitze ist nahe der George Street an der 100 Market Street. Vom Drehrestaurant und der Aussichtsplattform aus sieht man Richtung Westen bis zu den Blue Mountains und nach Süden bis zur Botany Bay. Das Restaurant im Level 1 ist mit Bedienung und es gibt Menus à la Carte oder ein 3-Gänge-Menu zu einem Fixpreis. Im Level 2 befindet sich, ideal für Familien und Reisegruppen, das Restaurant mit Buffet und Selbstbedienung. Bei vollem Haus darf man aber dort leider nicht länger als 1 1/2 Stunden verweilen. Reservationen sind von Vorteil. Der AMP Tower Centerpoint ist von Montag bis Freitag bis 21.30 Uhr, am Samstag bis 23.30 Uhr geöffnet. The Rocks, der älteste Stadtteil von Sydney ist ein Mix von zeitgenössischen Läden, Restaurants und Galerien mit der historischen Häuserpracht im Hintergrund. Die vielen Shops und Einkaufsarkaden in den Strassen von The Rocks bieten eigentlich alles von Aboriginal-Kunst bis hin zu den aktuellsten Trends aus der Modewelt. Ein weiteres Einkaufsvergnügen ist sicher der grosse Strassenmarkt am nördlichen Ende der George Street. Dort werden an jedem Wochenende im Jahr original Aboriginal Kunst und Handwerk vorgestellt. Die riesige Stahlkonstruktion der Harbour Bridge - von den Einheimischen liebevoll "The Coathanger" (Kleiderbügel) genannt - erhebt sich mitten aus dem Hafenviertel The Rocks. Während der Bauphase von 1924-1932 wurden über 438 Häuser abgebrochen und 6 Millionen Nieten und 485000 m2 Stahl für die Brücke verbraucht. Es lohnt sich auf alle Fälle, die Treppen des südöstlichen Brückenpfeilers zu erklimmen. Dem Besucher wird auf halber Höhe das Harbour Bridge Museum, wo man die Einzelheiten über den Bau der Brücke erfährt, und ganz oben ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt geboten. Wenn Sie noch höher hinauf möchten, buchen Sie doch einfach eine geführte Klettertour bis zum obersten Punkt der Brücke. Darling Harbour, vormals ein heruntergekommenes Industriegebiet, wurde in den 1980er-Jahren zu einem sehr attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt umgestaltet. Neben Parkanlagen, vielen Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Hotels gibt es dort unter anderem noch das Sydney Aquarium, ein IMAX Kino und das National Maritime Museum. Am Abend um 19, 19.30 und 20 Uhr finden jeweils Lasershows auf dem Wasser statt. Darling Harbour hat einfach zu jeder Tageszeit für jedermann etwas. Und vergessen Sie nicht, noch eine Rundfahrt mit der Hochbahn Monorail zu machen. Nahe des Darling Harbour finden Sie die Chinese Gardens und um die Dixon Street Sydneys Chinatown. Die nach exotischen Gewürzen duftenden Geschäfte und Restaurants sorgen für eine besondere Atmosphäre und die Anlage der Chinese Gardens, eine Oase der Ruhe, wurde nach traditionellen chinesischen Gartenbauprinzipen des 5. Jahrhunderts angelegt. Am Mrs Macquaire Point, benannt nach Lady Elizabeth Macquarie, der Ehefrau des damaligen Gouverneurs, bietet sich eine fantastische Aussicht auf das Opera House, die Harbour Bridge und die Hafeneinfahrt. Es lohnt sich insbesondere, diesen Ort im Royal Botanic Garden bei Sonnenuntergang zu besuchen. Der historische Mrs Macquaire´s Chair, ein Art Stuhl im Fels, liess Gouverneur Lachlan Macquarie für seine Frau von Sträflingen in Stein meisseln. Mrs Macquarie verbrachte dort viele Stunden und sah, von Sehnsüchten nach ihrer Heimat geplagt, den ankommenden und abreisenden Schiffen nach.
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Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen. (Werner Finck) | |||||||