unsere Rundreise 2001 - Ostküste |
Montag, 6. September 2010 |
| Kings Canyon - zwischen rotem Sandstein und grüner Vegetation | ||||||
![]() Hinter uns liegen beinahe sechs Stunden Busfahrt auf einer meist geraden Strasse. Links und rechts von uns erstreckte sich bis zum Horizont ein ganz und gar nicht öde Landschaft: Rote Erde vermischt mit verschieden grünfarbigen Gräsern, Büschen und Bäumen. Zudem haben wir das Glück gehabt, auch noch Wildpferde fotografieren zu können. Unsere Unterkunft, Kings Canyon Resort, erreichen wir gegen 19 Uhr. Nach dem Bezug der Bungalowzimmer ab zum Abendessen. Ein sehr reichhaltiges Buffet erwartet uns. Hier können wir zum ersten Mal auch Kängurufleisch probieren. An diesem Abend aber halten wir uns nicht sehr lange mit unseren Mitreisenden auf, denn am nächsten Morgen heisst es für Peter um 5 Uhr Tagwache! Er wird die 3,5 Stunden Wanderung oben auf dem Kings Canyon Grat mitmachen. Für Gaby wird es zwei Stunden später losgehen. Sie nimmt an der einstündigen Wanderung unten im Flussbett vom Canyon teil. Der Kings Canyon entstand vor Jahrmillionen und war damals noch kein Canyon, sondern ein ganzes Plateau. Eines Tages wird auch von dieser Felsformation nichts mehr da sein. Der rote Sandstein hier, wie überall im Northern Territory, zerfällt förmlich. Erosionen und das Eisenoxyd beschleunigen den Zerfall der Berge, die einmal über 8000 Meter hoch waren. Der Kings Canyon liegt heute nur noch etwa 600 Meter über Meer, der Grat vom Canyon auf etwa 700 Meter. Umso mehr geniessen wir jetzt noch diese rote Felsenpracht gemischt mit der grünen Vegetation.Beinahe zur selben Zeit treffen wir uns alle wieder beim Ausgangspunkt der beiden Wanderwege. Nach einer kleinen gemeinsamen Erfrischungspause besteigen wir wieder den Bus. Weitere 500 Kilometer Richtung Ayers Rock und Olgas liegen vor uns.
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